ZU FUß UNTERWEGS IN PARIS




Sie fragen sich, ob das wirklich Paris ist? Glauben Sie es, denn das Wasser der Seine rechts im Bild ist doch ganz deutlich zu erkennen!
Es war ein ganz normaler Samstag im Juli 2010 und es war ein Sommertag wie im Bilderbuch.
Gewappnet mit einem kleinen Stadtplan, Sonnenbrille und sehr guten und leichten Laufschuhen ließ ich mich den ganzen Tag zu Fuß durch Paris treiben. Es wurde ein Hochgenuß daraus! Nur einige wenige Hotels wollte ich mir anschauen und ansonsten einfach mittendrin sein.


Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein. Es eröffnete sich für mich eine unerwartete Perspektive als ich fern jeglicher Sehenswürdigkeiten und Touristenströme unterwegs war. Außerdem war Wochenende und dadurch die Atmosphäre ganz entspannt.

Gern hätte ich mir ein Mietrad genommen, doch als Fußgänger konnte ich viel aufmerksamer unterwegs sein.







Ich überließ die inzwischen in Paris angelegten Radwege den rasanten Skatern und sicheren Radfahrern.

















Mir fiel bald auf, daß in Paris die Uhren anders gehen……..und vergaß die Zeit am besten.


Ich entdeckte, daß Paris tatsächlich die Stadt der Liebe zu sein scheint.


Es gibt schöne romantische Fleckchen mitten in der Stadt.
Das Musée de Cluny gehört gewiß auch dazu.


***********************************









Südlich der Seine, nahe der Sorbonne, fand ich erwartungsgemäß hauptsächlich wißbegierige Zeitgenossen…



In einer dieser Straßen fand ich auch DAS Hotel in Paris. Die Beschreibung im Katalog stimmte haargenau und wird wohl in Zukunft der Favorit in meinen Verkaufgesprächen sein. Wenden Sie sich vertrauensvoll an mich.


Zu meiner großen Überraschung hatte ich im Jardin du Luxembourg eine tolle Gelegenheit zu einer Pause mit perfekter musikalischer Umrahmung. Eine BigBand aus Denver/Colorado sorgte in einem riesigen Pavillon für beste Unterhaltung. Solche Erlebnisse kann ich nicht so recht beschreiben, man muß einfach dabei gewesen sein.




Auf dem Rückweg über die Brücke riskierte ich doch einen Blick – hinüber zu Notre Dame. Befand sich dieser Pianist hier unten am Ufer der Seine, so nahe an den markanten Sehenswürdigkeiten wirklich in Paris? Ich hatte eher den Eindruck in einer anderen Welt zu sein. Das war Straßenmusik vom Feinsten. Der junge Mann hatte Texte verteilt. Ungehemmt sangen die Passanten zu seiner Begleitung und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Ich hatte nicht bereut an diesem einzigen Tag in Paris, denn ich befand mich auf der Durchreise zur Kanalküste, die Sehenswürdigkeiten ignoriert zu haben. Schließlich sind diese hauptsächlich für meine Kunden da. ;-)


© ZOBELT REISEAGENTUR, IMPRESSUM